Deutlich messbar, und dies gleich in dreifacher Hinsicht, ist das erfolgreiche Ergebnis der durch Xervon Energy durchgeführten Modernisierungsmaßnahmen an den beiden Würzburger MHKW Linien 1 + 2.
Bei unverändert guter Entstickungsgüte von jährlich 300 Tonnen NOx wird durch die Modernisierung die Entstehung von 900 Tonnen CO2 vermieden und 500.000 m³ Erdgas eingespart, was zusätzlich den Bürgern aus dem Raum Würzburg durch eine Reduzierung der Verbrennungs-
gebühren finanziell zu Gute kommt.
Die beiden Linen 1 + 2 der MHKW Würzburg verfügen mit den Gewebefiltern und den in Low-Dust-Schaltung angeordneten DeNOx-Katalysatoranlagen schon seit Jahren über modernste Rauchgasreinigungsanlagen, die den heutigen Emissionsanforderungen bereits entsprechen.
Dennoch suchte der "Zweckverband Abfallwirtschaft Raum Würzburg", der seit Anbeginn seiner Gründung 1979 beständig in eine zukunftsweisende, umweltschonende und wirtschaftliche Abfallentsorgung im Raum Würzburg investiert, nach Konzepten zur weiteren Verbesserung und Optimierung.
Die seit 1995 in Betrieb befindlichen DeNOx-Katalysatoren der Linien 1 + 2, wandeln die in den Rauchgasen enthaltenen Stickoxide in die umweltneutralen Bestandteile Stickstoff und Wasser um. Für diese chemische Umwandlung waren bisher Rauchgastemperaturen von 300°C erforderlich. Die nach Staubabscheidefilter auf 140°C abgekühlten Rauchgase mussten demzufolge wieder aufgeheizt werden, wofür aufgrund der hohen Temperaturdifferenz Erdgasbrenner eingesetzt werden mussten.
Durch die heute verbesserten Katalysator-Materialien finden Entstickungsprozesse bereits bei 225°C statt, für die sich der selbst erzeugte Prozessdampf des MHKW Würzburg zur Wiederaufheizung der Rauchgase eignet. Der Verband entschied daher dieses Optimierungspotential auszuschöpfen, und an zunächst einer Linie umzusetzen.Überzeugt von dem Konzept zur Prozessoptimierung der Xevon Energy, das neben Auslegung, Anordnung und geringen Wartungsanforderungen den Vorteil eines extrem niedrigen rauchgasseitigen Druckverlustes hat, der sich gravierend in der Gesamtenergiebilanz niederschlägt, beauftragte der Verband im März 2009 Xervon Energy mit der Ausführung der Maßnahmen.
Nach erfolgter Umsetzung Mitte August 2009 überzeugte das Konzept auch in der Praxis, so das der "Zweckverband Abfallwirtschaft Raum Würzburg" Xervon Energy kurzfristig am 1.10.2009 den Folgeauftrag für Linie 2 erteilte und auf die zunächst beabsichtigte einjährige Testphase an Linie 1 verzichtete.
Durch den Wegfall der Gasbrenner wird die jährliche Entstehung von 900 Tonnen CO2 vermieden, rund 500.000 m³ Erdgas eingespart und dadurch die Kosten für die Gebührenzahler um jährlich etwa 375.000 € gesenkt - ein Ergebnis, das sich gleich dreifach rechnet!
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